Aktienindex-Futures
Aktienindex-Futures nennt man Finanz-Futures, die sich auf den Verlauf eines Aktienindexes beziehen. So beziehen sich beispielsweise die an der Terminbörse Eurex gehandelten Aktienindex-Futures auf Indizes wie den DAX, den M-DAX, den EuroSTOXX.

Basiswert
Das ist ein Wert, auf den sich das Finanzderivatinstrument (Future, Option) bezieht. Dieser Wert wird gemäß Vertrag geliefert (falls es um eine Lieferung geht), der Preis des Wertes (oder der Zahlenwert einer Kennziffer) ist die Berechnungsgrundlage bei der Erfüllung des Terminvertrages.

Benachrichtigung, Notification
Die Händler von Targaide, die für das „Aktiv selber handeln“ Handelsempfehlungen in Form von Ein-/Ausstiegsignalen geben, schreiben ihre Signale, Empfehlungen und Nachrichten in den Messenger, der die Anleger in Sekundenbruchteilen benachrichtigt.

Was sind CFDs/Contracts for Difference/Differenzkontrakte?
CFDs sind gehebelte Derivate (sog. abgeleitete Werte), mit denen ein Anleger an steigenden und fallenden Kursen unterschiedlicher Basiswerte teilhaben kann. Ein Differenzkontrakt ist ein laufzeitunbeschränktes Differenzgeschäft zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines Basiswertes/Finanzinstruments (z.B. Aktien, Indizes). Ein CDF ermöglicht es, mit den Preisveränderungen eines Basiswertes spekulieren zu können, ohne diesen selbst besitzen zu müssen.

CRV, Chance-Risiko-Verhältnis
Jeder Handel mit Wertpapieren unterliegt einem Chance-Risiko-Verhältnis. Das CRV ist ein messbarer Wert. Ein Beispiel: Setzt man 100 Euro ein und erzielt 150 Euro Gewinn, ist dies ein CRV von 1,5 : 1. Der Wert „1“ ist immer der Einsatz bzw. das Risiko, die andere Ziffer bezeichnet das erzielte Ergebnis. Grundsätzlich sollte man beim Wertpapierhandel immer versuchen, ein hohes CRV zu erwirtschaften. – Das Trader-Team von Targaide beziffert jeden Handel mit einem CRV. Bei einem Trading-Vorschlag wird also das jeweilige Risiko jedesmal deutlich genannt.

Derivat
Ein Derivat ist ein „abgeleiteter“ Wert (von lat. derivare = ableiten). Er bezieht sich auf einen Basiswert (s. Underlying). Basiswerte können Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen), Finanzmarkt-Kennzahlen (z.B. Aktienindizes wie Dax, Dow Jones; Bonitätsratings) oder Handelsgegenstände (Rohstoffe, Devisen) sein.

Diversifizierung
Das ist die Aufteilung der Investitionen auf verschiedene Finanzinstrumente. So erlaubt es zum Beispiel das Risiko pro Trade, drei Kontrakte Erdöl zu kaufen. Endet nun dieses Geschäft im Minus, hat man bei allen drei Kontrakten Verluste erlitten. Liegen jedoch außer dem Handelssignal für Erdöl Signale für den Kauf von Erdgas und von Gold vor, kann man anstatt dreier Kontrakte Erdöl je einen Kontrakt Erdöl, Erdgas und Gold kaufen. Damit verringert man das Risiko eines großen Verlustes. Das versteht man unter Diversifizierung. Am besten wird die Diversifizierung in dem Sprichwort beschrieben, das sagt, man solle nicht alle Eier in einen Korb legen.

Drawdown, maximaler Drawdown, maximaler Verlust 
Das ist die maximale Höhe des Verlustes auf dem Handelskonto, in Prozent vom Nennwert (Anfangswert) des Guthabens auf dem Handelskonto.  Er ist eine der wichtigsten Kennziffern für die Effektivität der Handelsstrategie. Er hängt eng mit dem „Risiko pro Trade“ und der „Profitabilität der Strategie“ zusammen. Wenn wir das Risiko pro Trade steigern wollen, erhöhen wir die Anzahl der eingegangenen Kontrakte. Damit erhöht sich die Profitabilität des Handelssystems. Der maximale Drawdown wird aber ebenfalls größer.  Die Kurzformel für die Bewertung der Effektivität des Handelssystems lautet normalerweise wie folgt: Bei Auswertung der Daten der vergangenen 5 Jahre ergab sich für das Handelssystem bei einem Risiko pro Trade von 1% eine durchschnittliche Profitabilität von 40% im Jahr bei einem maximalen Drawdown von 10%. Gestützt auf diese Zahlen können wir eine Entscheidung zur Höhe des Risikos pro Trade und entsprechend zur Höhe des erwarteten Gewinns treffen, wenn der maximale Drawdown bekannt ist. Das heißt, wenn ein maximaler Drawdown nicht von 10%, sondern von 20% für uns annehmbar ist, können wir das Risiko pro Trade auf das Doppelte erhöhen. Damit steigt auch die erwartete Profitabilität auf dass Doppelte, und zwar von 40% auf 80% im Jahr. Die Erreichung des maximalen Drawdowns ist üblicherweise der Anlass, die Handelsstrategie neu zu berechnen und neu zu überprüfen.

FOREX-Markt
Das ist ein 1971 gegründeter internationaler Währungsmarkt. Er ist der umsatzstärkste Finanzmarkt der Welt, der die gesamte wirtschaftliche Entwicklung eines Landes erfasst und dessen Tagesumsatz aktuell mehr als 3 Trillionen Dollar beträgt.

Future-/CFD-Handel (Contracts for Difference)
Ein Future ist ein Finanzderivateinstrument, ein börsengehandelter Standard-Terminkontrakt über den Kauf oder Verkauf eines Basiswertes, bei dessen Abschluss die Parteien lediglich den Preis und den Liefertermin vereinbaren. Die übrigen Parameter des Basiswertes werden zuvor in den Kennwerten des Börsenkontraktes vereinbart.

CFDs sind Differenzkontraktgeschäfte.
Auch dies ist ein Vertrag zweier Partner: Er beinhaltet die Wertentwicklung und Erträge eines Basiswertes gegen Zinszahlung. Der Anleger/Käufer von CFD setzt auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswertes. Maßgeblich ist der Wertunterschied zwischen Eröffnung und Schließung einer Position. Viele Händler und Investoren stufen insbesondere Futures als die möglicherweise best-geeignetsten Instrument für den aktiven Anleger und Händler ein. Warum? Hier die wichtigsten Gründe:
– Die Märkte laufen vollelektronisch, ohne manuelle Intervention.
– Die Termin-Märkte, an denen die Futures gehandelt werden, sind zentralisiert (Der FDAX wird z.B. ausschließlich an der Eurex in Frankfurt/Main gehandelt, Aktien dagegen an regionalen und internationalen Börsen) und hundertprozentig transparent.
– Private professionelle Anleger haben dieselben Informationen.
– Futures ist ein sehr einfaches Instrument. Der Anleger profitiert von steigenden und fallenden Märkten.
– Der Futures-Handel ist kostengünstig.
Bei Targaide gibt das Händler-Team den Anlegern so früh wie möglich die Empfehlungen, ob gekauft, verkauft oder wo Stop-Orders gesetzt werden sollen.

Händler
Dies ist eine Person, die an Finanzmärkten mit Wertpapieren Handel betreibt. Bei Targaide ist ein Team von Online-Händlern tätig. Jeder von ihnen arbeitet mit einem bewährten Handelssystem, setzt aktiv Risikomanagement-Systeme ein und weist eine transparente, einsehbare Handels-Historie nach.

Handelssignal
Ein Handelssignal liefert einen Einstiegskurs und einen Ausstiegskurs auf Basis einer mathematisch definierten, festgelegten Handels-Methode. Bei Targaide gibt ein Traderteam Investoren Empfehlungen, wo sie kaufen, verkaufen oder die Stop-Order setzen sollen.

Handelsstrategie 
Das ist ein anhand historischer Daten überprüfter Algorithmus für den Trader zur Erzielung von Gewinnen auf dem Handelskonto. Handelsstrategien können manuell, halbautomatisch oder automatisch ausgeführt werden.

Handelssystem
Ein Handelssystem setzt Handelssignale innerhalb einer Portfoliostrategie um. Die Positionen im Depot werden automatisch gekauft und verbunden mit einem Positions- und Moneymanagement, auch wieder verkauft.

International Securities Idenfication Number (ISIN)
Die ISIN ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination, die ein Wertpapier identifiziert, das an der Börse gehandelt wird. Die ISINs werden nach und nach weltweit eingeführt. – Siehe auch „Wertpapierkenn-Nummer (WKN)“ und „National Securities Identification Number (NSIN)“.

Long-Position (Long)
Das ist der Kauf eines Instrumentes in Erwartung eines steigenden Kurses. In Bezug auf Währungspaare ist es der Kauf der Basiswährung gegen die Bezugswährung. Dies ist eine Operation, bei man ein weiteres Ansteigen der Position erwartet. D.h., man hat bei einem niedrigen Preis gekauft und erwartet nun, dass dieser steigt und man verkaufen kann.

MAR Ratio
Die MAR Ratio ist eine Performancekennzahl, die das Risiko von Investments abbildet. Dazu wird die zusammengefasste jährliche Rendite durch den maximalen Drawdown, also den höchsten zwischenzeitlich erzielten Verlust, geteilt. Eine MAR über 1 zeigt, dass die Rendite bei angemessenem Risiko erzielt wurde. Je höher die Kennzahl ist, desto besser.

Mean Reversion
Beim Mean-Reversion-Effekt (Mittelwert-Rückkehr) geht man davon aus, dass bei in die Zukunft laufenden Reihen die Abweichungen bzw. Ertragsraten langfristig um einen mittleren Wert schwanken.

Messenger
Es handel sich hier um ein Nachrichtenübertragungsprogramm,  wie zum Beispiel WhatsApp oder Skype. Targaide hat einen eigenen Messenger entwickelt. Über dieses Programm werden Anleger in Sekundenschnelle von den Händlern benachrichtigt. Der Messenger von Targaide ist eines der modernsten Kommunikationswerkzeuge im Online-Handel.

National Securities Identification Number (NSIN)
Die NSIN, eine neunstellige Nummer aus Buchstaben und Ziffern, identifiziert ein Wertpapier innerhalb eines Landes. In Deutschland besteht die NSIN aus drei Nullen, gefolgt von der Wertpapierkenn-Nummer. – Siehe auch „International Securities Identification Number (ISIN)“ und „Wertpapierkenn-Nummer (WKN)“.

Ordertypen an der Börse
Im Voraus aufgegebene Limit-Order für den Einstieg in einen Trade

Buy Limit
Im Voraus aufgegebene Order zum Kauf eines Instrumentes zu einem Preis, der offenkundig unter dem aktuellen Preis des Instrumentes liegt. Sie wird unter dem aktuellen Preis des Instrumentes in der Erwartung aufgegeben, dass der Preis bis auf den Preis der aufgegebenen Buy-Limit-Order sinkt und man das Instrument an dem Punkt kauft (eine Long-Position eingehen, d.h. long gehen), auf den das Buy Limit aufgegeben ist.

Sell Limit
Im Voraus aufgegebene Order zum Verkauf eines Instrumentes zu einem Preis, der offenkundig über dem aktuellen Preis des Instrumentes liegt. Sie wird über dem aktuellen Preis des Instrumentes in der Erwartung aufgegeben, dass der Preis bis auf den Preis der aufgegebenen Sell-Limit-Order steigt und man das Instrument an dem Punkt verkauft (eine Short-Position eingehen, d.h. short gehen), auf den das Sell Limit aufgegeben ist.

Im Voraus aufgegebene Markt-Order für den Einstieg in einen Trade

Buy Stop
Das ist eine im Voraus aufgegebene Order zum Kauf eines Instrumentes zu einem Preis, der offenkundig über dem aktuellen Preis des Instrumentes liegt. Das ist eine „auslösende“ Order. Wenn der Preis den Wert der aufgegebenen Buy-Stop-Order erreicht (z. B. 1.2947), kaufen wir an der Stelle, an der das Buy Stop aufgegeben ist, das Instrument (wir gehen eine Long-Position ein, d.h. wir gehen long). Die Besonderheit bei der Ausführung dieses Ordertyps besteht darin, dass in dem Moment, in dem der Preis den Wert erreicht, zu dem die Order aufgegeben wurde, die Order zu einer Markt-Kauf-Order wird und zum nächstliegenden Verkaufspreis ausgeführt wird. Kurz gesagt, wir kaufen zum Preis der nächstliegenden Verkaufsorder, und der kann wiederum bei 1.2947 oder 1.2948 oder noch höher liegen.

Sell Stop
Im Voraus aufgegebene Order zum Verkauf eines Instrumentes zu einem Preis, der offenkundig unter dem aktuellen Preis des Instrumentes liegt. Das ist eine „auslösende“ Order. Wenn der Preis den Wert der aufgegebenen Sell-Stop-Order erreicht, verkaufen wir an der Stelle, an der das Sell Stop aufgegeben ist, das Instrument (wir gehen eine Short-Position ein, d.h. wir gehen short). Die Besonderheit bei der Ausführung dieses Ordertyps besteht darin, dass in dem Moment, in dem der Preis den Wert erreicht, zu dem die Order aufgegeben wurde, die Order zu einer Markt-Verkaufs-Order wird und zum nächstliegenden Kaufpreis ausgeführt wird. Kurz gesagt, wir verkaufen zum Preis der nächstliegenden Kauforder, und der kann wiederum bei 1.2946 oder 1.2945 oder noch niedriger liegen.

Sicherungsorder
Take Profit (TP)
Im Voraus aufgegebene Order zum Ausstieg aus einer Position mit Sicherung des Gewinns. Befindet man in einer Longposition (man ist long), so ist die Take-Profit-Order ein Sell Limit. Befinden man sich in einer Shortposition (man ist short), so ist die Take-Profit-Order ein Buy Limit.

Stop Loss (SL)
Im Voraus aufgegebene Order zum Ausstieg aus einer Position mit Begrenzung des Verlustes. Befinden man sich in einer Longposition (man ist long), so ist die Stop-Loss-Order ein Sell Stop. Befinden man sich in einer Shortposition (man ist short), so ist doe Stop-Loss-Order ein Buy Stop.

Positionshandel, Positionstrading, Position Trading
Dies ist eine Handelsstrategie, die über einen längeren Zeitraum verfolgt wird, meistens mehrere Wochen, Monate, bis zu einem Jahr

Portefeuille-Handel
Dies ist Handel gleichzeitig mit mehreren Handelsinstrumenten und (oder) Handelsstrategien innerhalb eines sogenannten „Portefeuilles“. Der Portefeuille-Handel dient der Diversifizierung, der Aufteilung der Investitionen auf verschiedene Finanzinstrumente zwecks Risikominimierung.

Risiko pro Depot (Handelskonto)
Das ist die maximal zulässige Höhe des Verlustes auf dem Handelskonto, in Prozent vom Nennwert (Anfangswert) des Depots auf dem Handelskonto. Das Risiko pro Guthaben wird üblicherweise vorher, vor Beginn des Handels auf dem Konto festgelegt.  Ist auf dem Konto ein Verlust erreicht, der dem zuvor festgelegten Risiko pro Depot entspricht, wird üblicherweise das Trading abgebrochen und die Handelsstrategie neu berechnet und überprüft.

Risikomanagement, Risiko-Gewinn-Verhältnis
Dies ist das System der Risikosteuerung beim Handel auf beliebigen Märkten. Es ist ein grundlegender Begriff, ohne den längerfristige Handelsgewinne nicht möglich sind. Das Risikomanagement baut auf Begriffen wie dem Risiko pro Trade, dem Risiko pro Tag und dem Risiko pro Depot auf. Jeder Trader bestimmt ausgehend von seiner Handelsstrategie selbst die Höhe der jeweiligen Risiken. Als normales Risiko pro Trade gilt in der Regel ein Risiko von 1% des Depots, als normales Risiko pro Tag 3-5% des Depots und als normales Risiko pro Depot 10-15% des Depots. Das Risikomanagement beinhaltet in der Regel auch eine Begrenzung der Anzahl aufeinander folgender Verlust-Trades in einem bestimmten Zeitraum und das Verhältnis von Risiko und Gewinn. Als normal gilt in der Regel ein Verhältnis von Risiko und Gewinn von 1 zu 3. Das heißt, dass man seine Handelsstrategie so aufbauen muss, dass bei Eröffnung eines Trades der Stop Loss 1 Teil (z.B. 10 $) und der Take Profit 3 Teile (30 $) beträgt. Somit handelt man, selbst wenn die Handelsstrategie nur 30% positive Trades enthält, bei diesem Risiko-Gewinn-Verhältnis (1 zu 3) stets im positiven Bereich. Es lässt sich leicht ausrechnen, dass, wenn man z.B. 100 Trades ha, von denen 70% im Verlust enden, 70 Trades mit je 10 $ Verlust, man 700 $ Verlust hat; wenn 30% positiv verlaufen, d.h. 30 Trades mit je 30 $ Gewinn, ergibt das einen Gewinn von 900 $. Das sind 900 $ – 700 $ = 200 $. Dies ist der Gewinn aus einem Handelssystem mit Risikomanagement.
Es gibt auch Handelsstrategien, bei denen das Verhältnis von Risiko und Gewinn umgekehrt liegt, zum Beispiel 3 zu 1. Diese Handelsstrategien setzen einen höheren prozentualen Anteil an positiven Trades voraus, z.B. 80% oder mehr. Die Trader, die eine gewinnträchtige Handelsstrategie haben und sich dabei streng an das Risikomanagement halten, werden auf alle Fälle vom Markt belohnt.

Sharpe Ratio
Das Sharpe Ratio zählt zu den wichtigsten Kennzahlen bei der Analyse von Wertpapieren (anderer Name dafür: Reward-to-Variability-Ratio). Das Sharpe Ratio bezeichnet die sog. Überrendite einer Kapitalanlage in Abhängigkeit zum Risiko. Es erlaubt den Vergleich verschiedener Kapitalanlagen unter Berücksichtigung der eingegangenen Risiken. Überrendite: Die vom Fonds erzielte Rendite abzüglich des risikolosen Zinssatzes. Risikoloser Zinssatz: Dieser Zinssatz wird für eine Kapitalanlage bei einem Schuldner bezahlt, bei dem kein Ausfallrisiko besteht.
Ein Beispiel: Ist ein Fond, der 15 Prozent Rendite erzielt, besser als einer mit 10 Prozent? Und zu welcher Beurteilung kommt man, wenn der Fond mit 15 Prozent viel größere Risiken enthält? Aussagen dazu liefert das Sharpe Ratio. Die entsprechende Formel wurde in den 1960er Jahren von Prof. William F. Sharpe entwickelt. Sharpe Ratio-Werte von über 1 sind gut.

Short-Position (Short)
Das ist der Kauf eines Instrumentes in Erwartung eines fallenden Kurses. In Bezug auf Währungspaare ist es der Verkauf der Basiswährung gegen die Bezugswährung. Zu Beginn wurde zu einem hohen Preis verkauft, dann wird ein niedriger Preis erwartet, zu dem zurückgekauft werden kann.

Signal
Siehe Handelssignal

Signalgeber
Ein Signalgeber bei Targaide ist ein Wertpapierhändler. Er veröffentlicht seine Handelssignale – die Ein- und Ausstiegskurse von Wertpapieren – im Messenger, dem Kommunikationswerkzeug von Targaide.

Stop buy-Order
Diese Handelsoption im Wertpapierhandel bezeichnet eine Kursobergrenze. Sobald der angegebene Kurs überschritten wird, wird ein Kaufauftrag ausgelöst – und zwar billigst zum nächsten handelbaren Kurs.

Stop Loss-Auftrag (SL), Stop Sell-Order
Stop-Loss ist ein Sicherungsinstrument bzw. dient zum Risikomanagement im Wertpapierhandel. Es bezeichnet eine Kurs-Untergrenze: Läuft der Kurs gegen den Käufer, wird automatisch ein Verkaufssignal ausgelöst.
Ein Beispiel:
– Kaufkurs: 20 €
– Aktueller Kurs: 25 €
– Stop Loss-Auftrag bei 23 €
– Fällt der Kurs unter 23 €, werden 3 € Gewinn realisiert, ohne dass der Kurs ständig beobachtet werden muss.

Take Profit-Auftrag (TP)
Ein TP-Auftrag oder -Order funktioniert ähnlich wie ein Stop Loss-Auftrag, bezieht sich jedoch auf Gewinne.
Ein Beispiel:
– Kaufkurs: 20 €
– Take Profit-Auftrag bei 24,50 €
– Kurs steigt auf: 25 €
– Kurs nach zwei Stunden: 24 €
– Mit dem Take Profit-Auftrag wurde der Gewinn realisiert.

Trader
Siehe „Händler“

Trading-Strategie
Eine Trading-Strategie ist eine Handlungsanweisung für den Händler. Mit Hilfe von Aktien-Screenings, Handelssignalen und Kursmustern sammelt der Händler Erfahrungswerte, wie sich Aktienkurse in bestimmten Situationen verhalten. Dadurch kann er wiederkehrende Kursmuster finden, die profitabel gehandelt werden können.

Überrendite
Damit bezeichnet man die Rendite einer Kapitalanlage, soweit sie den risikofreien Zinssatz übersteigt. Der risikofreie oder risikolose Zinssatz ist ein Zinssatz, der bei einem Schuldner gezahlt wird, bei dem kein Risiko besteht, dass er Zinsen und Rückzahlung nicht pünktlich leisten wird. Bei diesem Schuldner besteht also kein Ausfallrisiko.

Underlying
Ein beispielsweise einem Zertifikat zugrundeliegender Basiswert. Dies können Aktien sein, Rohstoffe, (Aktien-)Indizes.

VLX, Volatilitätsindex
Bei targaide.com dient der VLX als Trendfolger sowie als Anlaufziel, Unterstützung und Widerstand. Je nach Betrachtungszeitraum und zeitlicher Charteinstellung erfüllt er seine Funktion.

Währungspaar
Dies ist ein Handelsinstrument, das das Verhältnis des Preises einer Währung zu dem einer anderen Währung darstellt. Währungspaare sind die Instrumente, die am meisten am Währungsmarkt Forex gehandelt werden.

Wertpapierkenn-Nummer (WKN)
Die WKN ist eine in Deutschland verwendete sechsstellige Ziffern- und Buchstabenkombination zur Identifizierung von Wertpapieren wie Zertifikaten oder auch Aktien. – Siehe auch „International Securities Identification Number (ISIN)“ und „National Securities Identification Number (NSIN)“.

Zertifikat
Ein Zertifikat gehört zur Anlageklasse der Schuldverschreibungen, es ist ein Wertpapier, bei dem der Anleger von der Entwicklung eines zugrundeliegenden Basiswertes – auch Underlying genannt – profitieren kann. Einem Zertifikat liegen andere Finanzprodukte zugrunde, also z.B. ein Aktienindex. Zertifikate werden von Banken emittiert und vorwiegend an Privatkunden verkauft. Der große Vorteil von Zertifikaten: Der Anleger partizipiert mit seinem Kauf an komplexen Anlagestrategien.